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Im Rahmen unserer kleinen Vereinigung des
Austrian Mikaku Kenpo ist es unser oberstes Anliegen, gemäß unserer
österreichischen bzw. europäischen Kultur die Kata des klassischen Shotokan - so wie sie im Karate-Do
Kyohan von 1973 dargestellt sind – nach unseren
Vorstellungen zu interpretieren, wobei wir einerseits zwar die Traditionen
aus Okinawa, also deren Ethos respektieren wollen, aber andererseits auch
nicht auf unsere kulturimmanente Individualität und auf das daraus
resultierende Bestreben nach Eigenkreationen und Innovationen verzichten
wollen. Dementsprechend
handeln wir nach dem Grundsatz: Das zentrale Element in unserer
österreichischen Interpretation des klassischen Shotokan ryu – mit japanischen Worten würde sie
wohl als Koryu Shoto
Kenpo-jutsu bezeichnet werden können -
stellt die Kata dar. In diesem
Zusammenhang möchte ich ein Gedicht von Gichin Funakoshi zitieren, welches die Verbindung von Alt und
Neu sehr gut zur Geltung bringt. Nach
Altem forschen heißt
das Neue verstehen. Dies
ist eine
Sache der Zeit. Bewahre
in allem klares
Denken. Der Weg: Wer
vermag ihn geradlinig
und treu weiterzuführen? Die Bezeichnung Mikaku Kenpô (sinojapan. mi = schön; kaku = Kranich;
kenpô = Methode/Gesetz
der Faust) soll auf unseren primären Fokus hinweisen: die Auseinandersetzung mit
den Kranich-Bewegungen der verschiedenen Kranich-Kata
des klassischen und modernen Karate-Do, wie der Nipaipo, Happoren, Hakutsuru u.a. Ausgangspunkt ist dabei die Shotokan-Kata Gankaku. In unserer eigenen Form Mikaku vereinen wir darüber
hinaus sämtliche Kranich-Bewegungen verschiedener anderer Stile mit eigenen
Interpretationen. |
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Letzte Änderung März 2008 |
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