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Otmar Zeller
Chiefinstructor
Tel. +43 (676) 926 66 96
otmar.zeller@gmail.com

 

 

 

Im Rahmen unserer kleinen Vereinigung des Austrian Mikaku Kenpo ist es unser oberstes Anliegen, gemäß unserer österreichischen bzw. europäischen Kultur die Kata des klassischen Shotokan - so wie sie im Karate-Do Kyohan von 1973 dargestellt sind – nach unseren Vorstellungen zu interpretieren, wobei wir einerseits zwar die Traditionen aus Okinawa, also deren Ethos respektieren wollen, aber andererseits auch nicht auf unsere kulturimmanente Individualität und auf das daraus resultierende Bestreben nach Eigenkreationen und Innovationen verzichten wollen.

Dementsprechend handeln wir nach dem Grundsatz:
Soviel Tradition wie möglich, aber nicht mehr als notwendig!

Das zentrale Element in unserer österreichischen Interpretation des klassischen Shotokan ryu – mit japanischen Worten würde sie wohl als Koryu Shoto Kenpo-jutsu bezeichnet werden können - stellt die Kata dar.

In diesem Zusammenhang möchte ich ein Gedicht von Gichin Funakoshi zitieren, welches die Verbindung von Alt und Neu sehr gut zur Geltung bringt.

 

Nach Altem forschen

heißt das Neue verstehen.

Dies ist

eine Sache der Zeit.

Bewahre in allem

klares Denken.

Der Weg:

Wer vermag ihn

geradlinig und treu

weiterzuführen?

Die Bezeichnung Mikaku Kenpô (sinojapan. mi = schön; kaku = Kranich; kenpô = Methode/Gesetz der Faust) soll auf unseren primären Fokus hinweisen: die Auseinandersetzung mit den Kranich-Bewegungen der verschiedenen Kranich-Kata des klassischen und modernen Karate-Do, wie der Nipaipo, Happoren, Hakutsuru u.a.

Ausgangspunkt ist dabei die Shotokan-Kata Gankaku. In unserer eigenen Form Mikaku vereinen wir darüber hinaus sämtliche Kranich-Bewegungen verschiedener anderer Stile mit eigenen Interpretationen.

 

 

Letzte Änderung März 2008